The dying of the light, 2022

Friedhof St. Johannis Nürnberg: The dying of the light, 2022 von Matthias Ströckel.

Bild: Matthias Ströckel

Kunstsymposium der ELKB

Im Spannungsfeld von Kirche und Kunst

Das Kunstsymposium am 15. September 2022 auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg dreht sich um "Unendlich still... - Zeitgenössische Kunst auf Friedhöfen – Experiment, Wagnis, Vision". Anmelden!

Das Kunstsymposium der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern findet seit 2007 in der Regel jährlich statt, immer in einem anderen der der sechs bayerischen Kirchenkreise. Es wird – unter Leitung des Kunstreferats – vorbereitet und organisiert sowie inhaltlich verantwortet vom Arbeitskreis Kirche und Kunst. Die jeweils eintägigen Symposien widmen sich einem bestimmten Thema im Spannungsfeld Kirche und Kunst und wenden sich an Kunstschaffende, Architektinnen und Architekten, Theologinnen und Theologen sowie interessierte Laien. Ziel ist eine Sensibilisierung im Zusammenspiel von Architektur, Kunst und Liturgie.

 

12. Kunstsymposium: 15. September 2022 in Nürnberg
"Unendlich still... - Zeitgenössische Kunst auf Friedhöfen – Experiment, Wagnis, Vision"

Das 12. Kunstsymposium der  Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern findet am 15. September 2022 auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg statt. Das Thema lautet "Zeitgenössische Kunst auf Friedhöfen – Experiment, Wagnis, Vision" und steht in engem Bezug zum landeskirchenweiten Ausstellungsprojekt "unendlich still...". „Unendlich still…“ will durch die Verbindung einer historisch gewachsenen Friedhofskultur mit zeitgenössischer Kunst neue Einblicke in das Thema Tod und Friedhof ermöglichen und einen Diskurs anregen: Wie sind Kunst – als Gestaltung der Gegenwart – und Friedhof zusammenzubringen? Für wen soll die Kunst auf dem Friedhof sein? Und welche Kunst? Kunst, verstanden als Form experimenteller Freiheit? Kunst, die den Friedhof vom Erinnerungs- zum Erfahrungsraum öffnet? Kunst, die zum Nachdenken über das Leben und den Tod ermutigt? Kunst, die im Innersten berührt, die schmerzt, die Hoffnung gibt - und die auf eine meditative Heiterkeit nicht verzichtet?

Das Symposium startet mit einem Beitrag von Christoph Hechtel, „Hier ruhen meine Vorfahren...“ – Die Sicht eines Nürnbergers auf den Johannisfriedhof. Im Anschluss werden die Teilnehmenden zusammen mit den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern Ursula Achternkamp, Hubertus Hess, Angelika Huber, Ursula Kreutz, Birgit Ramsauer, Pirko Julia Schröder, Matthias Ströckel und Susanne Stiegeler, die Installationen auf dem Johannisfriedhof betrachten. Der bekannte Publizist, Kurator und Medienpädagoge Dr. h.c. Andreas Mertin beschäftigt sich in einem Vortrag mit dem Thema "Vision". Die gesamte Tagung wird durch percussionistische Akzente von Yogo Pausch begleitet. Im Anschluss an die Tagung ist ein Konzert in der Friedenskirche geplant.

Anmeldung bis zum 1. September 2022 möglich - Anmeldung per E-Mail

04.08.2022
Witt/ELKB